Kontakt und Impressum:

Wiener Friedensbewegung/Friedensbüro Wien
1050 Wien, Reinprechtsdorferstr. 6/2
Ansprechpartner:
Andreas Pecha, Alois Reisenbichler
Tel/Fax (01) 208 4994
Mobile 0676 599 22 77
E-Mail: pax.vienna@chello.at



Die Wiener Friedensbewegung entstand, wie die österreichische, zu Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie war ein äußerst breites gesellschaftspolitisches Bündnis von verschiedenen Organisationen und Initiativen. Noch heute ist dieser Geist der Bündnisstruktur eines der wesentlichen Merkmale der Wiener Friedensbewegung, auch wenn längst nicht mehr alle der ehemals aktiven Kräfte mitwirken. Es gibt monatliche Treffen (Jour-fixe; jeden ersten Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Friedensbüro) auf denen die inhaltlichen, organisatorischen und auch aktivitätsorientierten Projekte zur Sprache kommen. Vom Demoaufruf über allfällige Presseerklärungen hin zur Vorbereitung für z.B. Donauinselfest bzw. Volksstimmefest, usw. Das Büro versteht sich als eine Anlaufstelle für Kommunikations- und Informationsaustausch sowie für die Koordination div. Initiativen (Bezirksfriedensinitiativen) und Kampagnen (Österreichische Kampagne gegen Personenminen), die ihre Anlaufstelle unter der Büroadresse haben. Damit wollen wir auch versuchen, die Vernetzungstätigkeit immer weiter zu verbessern. Hauptaktiviäten: Abrüstung, Kampf gegen Militarismus, gegen die Militarisieung der EU und für Neutralität, gegen Aufrüstung des österr. Bundesheeres bis hin zu seiner Abschaffung, ....

Publikationen: BETRIFFT FRIEDEN - ZEITUNG DER ÖSTERREICHISCHEN FRIEDENSBEWEGUNG; erscheint 6 bis 8 Mal pro Jahr kann im Büro bestellt werden (als Papierausgabe und als E-mail Ausgabe; kann aufgrund der angespannten finanziellen und personellen Lage dzt. nur im Großraum Wien erscheinen).


Die
Hiroshima Gruppe Wien wurde Anfang der 80 er Jahre von einer damals in Wien studierenden Japanerin gegründet. Das Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki, die ersten und einzigen Städte, gegen deren Bevölkerung Atomwaffen von den USA eingesetzt wurden, war und ist immer auch verbunden mit ganz konkreten und aktuellen Entwicklungen in der Frage der Atomwaffen(ab)rüstung. Sei es Forderungen, die zum Nichtweiterverbreitungsvertrag und der Erfüllung seines Art. VI (d.i. Kernwaffenabrüstung der 5 Atommächte) gestellt wurden, die Bemühungen für einen umfassenden Atomteststop, die Gegnerschaft zu Star-Wars (der Strategic Defense Initiative des ehem. US-Präsidenten Reagan) usw. Stichwort Star-Wars: heute haben wir es mit den immer wieder vorgetragenen Versuchen der USA zu tun, einen Atomwaffenschutzschirm (NMD, Nuclear Missile Defense) aufzubauen und damit ein neues Wettrüsten bei Atomwaffen zu riskieren. Immer auch wurden Mitglieder der Gruppe eingeladen, in Schulen mit unseren Filmmaterialien aus Japan über die Atomwaffenabwürfe und ihre Folgen zu referieren, bzw. mit der lang gepflegten Ansicht, dass diese Atombomben erst den Zweiten Weltkrieg im Pazifik beendeten, aufzuräumen. Die Gruppe besitzt eine Vielzahl von Material aus der Japanischen Friedensbewegung und steht in engem Kontakt mit diesen, wie z.B. der Bewegung der Hibakusha, der Überlebenden der Atombomben (die wir auch immer wieder bei Veranstaltungen in Österreich begrüßen durften). Seit 1982 wird von der Hiroshima Gruppe Wien, gemeinsam mit anderen, der Hiroshima Tag in Wien abgehalten, jeden 6. August am Stephansplatz in Wien 1. Das Gedenken an die Opfer von Nagasaki findet in Wien traditionellerweise jeweils am 9. August bei der Friedenspagode an der Donau in Wien 2 statt - mit den Mönchen der Friedenspagode besteht ein enger Kontakt.