Grußadressen zum Hiroshima-Tag

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Geschlechtergerechtigkeit ist ein guter Indikator für Frieden.
Hiroshima Tag 2019 – Grußbotschaft

Petra Bayr
SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung
2019
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Der Hiroshima Tag fordert uns auf, über den Frieden nachzudenken. Ich bin überzeugt: Alle wollen Frieden. Jeder Mensch will sicher sein. Jeder will, dass die eigene Familie und FreundInnen in Frieden leben. Zivilgesellschaft ist die treibende Kraft für Frieden, für Abrüstung. Dennoch leben wir derzeit in einem System, das militärische Ausgaben befördert und den Raum für zivilgesellschaftliches Engagement einschränkt. Wir müssen gut hinschauen, wer die Rechte und den Handlungsspielraum von NGOs, von den Friedensbewegungen und von anderen zivilgesellschaftlichen AkteurInnen einengt. Sie sind es, die Hass, die Gewalt und Aufrüstung und im schlimmsten Fall Krieg befördern.

Hin zum Systemwandel:
Geschlechtergerechtigkeit ist ein guter Indikator für Frieden. UNWOMEN hat in einer Studie herausgefunden: je höher die Gerechtigkeit zwischen Frau und Mann ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Frieden in einem Land ist oder sein wird. Und weiter noch: Gibt es feministische Bewegungen, stehen die Chancen gut, dass es Politiken gibt, die Gewalt gegen Frauen verhindern. Wir fordern also: Weniger militärische Ausgaben und mehr Gerechtigkeit zwischen Männer und Frauen. Wir fordern ein generelles und speziell ein atomares Abrüsten und dass niemals wieder eine Atombombe abgeworfen wird.





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