Grußadressen zum Hiroshima-Tag

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GRUSSBOTSCHAFT ZUM HIROSHIMA-TAG 2020

 AKTION KRITISCHES CHRISTENTUM (AKC)

2020
   http://www.akc.at/
Angesichts aktueller globaler Bedrohungen – von Corona bis zum Klima – scheint die atomare Bedrohung in den Hintergrund zu rücken. Gerade deshalb sind die Gedenktage an Hiroshima und Nagasaki so wichtig, weil sie die nach wie vor bestehende Gefahr durch die nukleare Rüstung ins Weltbewusstsein rufen. Vor 75 Jahren wurde in den beiden japanischen Großstädten demonstriert, welche Folgen der Abwurf einer Atombombe nicht nur für die direkt betroffenen Städte und Menschen hat, sondern dass diese Folgen noch Generationen andauern.

Seither hat nicht nur die Zahl der Staaten, die über Atomwaffen verfügen, stark zugenommen, sondern auch die Zahl und Vernichtungskapazität der nuklearen Sprengköpfe hat sich vervielfacht. Obwohl sich inzwischen die Mehrheit der Staaten für ein Verbot der atomaren Rüstung ausspricht, halten die Atommächte (und mit ihnen verbündete Staaten) immer noch an militärischen Strategien fest, die die Vernichtung des Globus als politische Option einkalkulieren.

Die Erinnerung an das Grauen von Hiroshima und Nagasaki sollte daher Ansporn sein, die Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt wieder auf die politische Tagesordnung zu setzen. Zugleich ist es wichtig, die verschiedenen Bedrohungen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern gemeinsam zu bekämpfen. Aber es gilt auch heute, was Willy Brandt 1981 so ausgedrückt hat: „Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts.“




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