Grußadressen zum Hiroshima-Tag

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Hiroshima-Botschaft 2020

Klaus  Bergmaier
Musiker, Krems
2020
   http://www.thedoors.at/bergmaier/big_apple/arbeiterlieder.htm
75 Jahre, das ist schon ein stattliches Menschenleben. So alt wurden 1945 nur wenige Menschen. Auch heute wird dieses Alter durchschnittlich nur in einem Teil der Staaten unserer Welt erreicht – Afrika und Teile Asiens liegen mit ihrer Lebenserwartung noch immer weit darunter. Japan hingegen gehört mittlerweile sogar zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung weltweit. Im Schnitt werden die Menschen dort 86 Jahre alt, um 5 Jahre älter als hier in Österreich. Frauen hier wie dort natürlich wesentlich älter. Ich wage zu behaupten, hätte es 1945 die Atombombenabwürfe über Japan nicht gegeben, wären es 7 oder mehr Jahre, die die JapanerInnen uns überleben könnten.

75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs mit den verheerenden Atombombenabwürfen am Ende, sollten zumindest alle Angehörigen der in alle Wahnsinnskriege involvierten Menschen und Länder wissen, dass es bei Kriegen immer nur VerliererInnen gibt. Ja, natürlich, ein paar Waffenfabrikanten verdienen ganz schön viel an all den Kriegen, aber sollen die das Maß der Dinge sein? Legen wir denen heute ihr übles Handwerk! Wenn vor allem jetzt nach bzw. wegen Corona überall gespart werden muss, dann möge bitte als erstes bei der Aufrüstung gespart werden, denn dann bleibt vielleicht auch Geld für Kultur und Soziales, für Entwicklungszusammenarbeit, für die Schulen und Universitäten und für den Ausbau von erneuerbarer Energie. Denn auch die friedliche Nutzung der Atomkraft ist viel zu riskant, vor Allem, wenn sie in der Hand derselben Wahnsinnigen ist, wie die Waffen. Wir haben nur eine Welt.

Wenn Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl und Fukushima IRGENDEINEN Sinn gehabt haben sollen, dann jenen, dass wir die folgende Gleichung nie vergessen:
Friedenspolitik = Umweltpolitik = Sozialpolitik



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